Der Swiss Location Award in der Schweiz, wer abstimmen darf und wie die Abstimmung abläuft
Der Swiss Location Award ist ein Wettbewerb für Hotels, Restaurants und Eventlocations in der Schweiz, den eventlokale organisiert und betreibt. Abstimmen dürfen Veranstalter, Besucher und eine unabhängige Expertenjury, und diese drei Gruppen entscheiden gemeinsam über das Ergebnis. Wer abstimmen will, liest vorher die Bedingungen des Veranstalters, denn dort stehen die Einzelheiten zur Stimmabgabe.
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Ein Gewinnerbericht zeigt, wie ein Haus den Titel nach außen trägt. Das SwissTech Convention Center schrieb in einem Blogbeitrag vom Juni 2024, dass es den Swiss Location Award 2024 zum sechsten Mal gewonnen hat. Der Beitrag gibt Auskunft über den Sieg, nicht über die Zahl der Stimmen oder ihre Zählung.
Die Ausgabe 2025 beruhte nach Angaben von enter technikwelt auf Zehntausenden Bewertungen aus drei Kreisen: von Veranstaltern, von Gästen und von der unabhängigen Expertenjury. Die Summe sagt allein wenig über den Anteil jeder Gruppe, und der Anteil ist für einen Vergleich der Ausgaben entscheidend.
Drei Gruppen wirken am Ergebnis mit, jede aus eigener Sicht
Lesen Sie ein Ergebnis zuerst nach der Gruppe, die es gebildet hat. Ein Haus mit vielen Stimmen aus dem Gästekreis und einer schwachen Jurywertung steht anders da als ein Haus mit dem umgekehrten Bild, auch wenn die Summe gleich ausfällt. Die Angaben nennen Gesamtzahlen für eine Ausgabe, aber das Verhältnis zwischen den Gruppen fehlt, und genau dieses Verhältnis brauchen Sie für einen ehrlichen Vergleich.
Die Expertenjury hat eine andere Aufgabe als das Publikum. Eine Gästebewertung hält fest, wie ein Besuch empfunden wurde, während die Jury nach den Angaben unabhängig urteilt. Ein Vergleich dieser beiden Stimmarten ist deshalb kein Vergleich gleicher Dinge, und das sollten Sie bei jeder Auswertung im Blick behalten.
Auch Veranstalter stimmen mit ab, und die Angaben zählen ihre Bewertungen zur Wertung. Wer selbst zu den bewerteten Häusern gehört, hat einen anderen Blick auf die Liste als ein Gast, und das gehört in die Lesart eines Ergebnisses. Die Angaben trennen diese Blickwinkel nicht aus, und ein Ergebnis mit vielen Veranstalterstimmen sagt deshalb wenig über das Publikum.
Eventlokale organisiert und betreibt den Award, also liegen Regeln, Fristen und die Entscheidung über das Verfahren beim Veranstalter. Eine Behörde oder ein Verband wird in den Angaben nicht genannt, und deshalb sollten Sie keine externe Prüfung unterstellen, die nirgends beschrieben ist.
Eine Gewinnmeldung kommt nicht immer vom Veranstalter. Im Beispiel des SwissTech Convention Center stammt sie aus dem eigenen Blog des Hauses, und ein solcher Beitrag belegt den Titel, nicht das Verfahren dahinter.
Drei Prüfschritte helfen beim Lesen eines Ergebnisses: wer den Wettbewerb ausrichtet, welche Gruppen bewertet haben und ob der Gewinner den Titel selbst meldet. Wer alle drei Punkte klärt, weiß, worauf sich eine Auszeichnung stützt, und wer einen Punkt offen lässt, sollte ihn nicht überspringen.
Eine einzelne Auszeichnung beantwortet nicht die Frage, wie das Verfahren über mehrere Jahre gelaufen ist, und ebenso wenig die Frage, ob ein Haus besser ist als ein anderes. Die Auszeichnung zeigt, dass ein Haus in einer bestimmten Ausgabe ausgezeichnet wurde, mehr nicht.
Die Regeln setzt der Veranstalter, nicht die Teilnehmenden
Teilnahme, Dauer und der Umgang mit auffälligen Stimmen richten sich nach der Ausschreibung des Veranstalters und nicht nach einer allgemeinen Regel für alle Wettbewerbe. Wer den Award mit einem anderen vergleicht, muss deshalb zuerst die jeweilige Ausschreibung lesen, denn zwei Wettbewerbe mit ähnlichem Namen können in Teilnahme, Frist und Zählung ganz verschieden geregelt sein.
Ob eine Stimme nach dem Ende der Abstimmung noch zählt, steht in der Ausschreibung und nicht in den Berichten über frühere Ausgaben. Solange Sie diese Ausschreibung nicht gelesen haben, kennen Sie die Frist nicht.
Für Einreichungen gilt dasselbe. Unterlagen, Stichtage und Teilnahmevoraussetzungen gehören in die Ausschreibung, und dort sollten Sie jede Frist mit Datum und Uhrzeit notieren. Achten Sie darauf, ob die Ausschreibung Einreichung und Abstimmung getrennt behandelt, denn beides kann unterschiedliche Fristen haben.
Ob doppelte Stimmen ausscheiden, beschreiben die Angaben nicht. Diese Lücke betrifft genau den Vergleich zwischen zwei Häusern, die im Ergebnis dicht beieinander liegen, denn dort kann eine einzige Stimme über die Reihenfolge entscheiden.
Den Ausschluss einzelner Teilnehmender nennen die Angaben nicht als Aufgabe einer anderen Stelle, also bleibt er Sache des Veranstalters. Eine Begründung sollten Sie schriftlich anfordern, bevor Sie überhaupt einen Einspruch vorbereiten, denn ohne Begründung fehlt der Ansatzpunkt.
Stimmen zu kaufen ist in einem Wettbewerb wie diesem eine Frage der Teilnahmebedingungen des Veranstalters. Die Angaben zum Swiss Location Award erwähnen in diesem Wettbewerb den Kauf von Stimmen nicht, und aus ihrem Schweigen lässt sich deshalb keine Erlaubnis ableiten. Ob ein Kauf von Stimmen in diesem Wettbewerb die Teilnahme kostet, entscheidet der Veranstalter, und das Recht kann daneben andere Maßstäbe setzen, die dieser Text nicht prüft.
Eine schriftliche Anfrage an eventlokale zu Zeitraum, Zählung und Ausschluss ist der direkte Weg, und die Antwort bildet die Grundlage für jede Beschwerde, die Sie danach führen.
Was der Award nicht zusichert und wo die Grenzen liegen
Eine Teilnahme am Swiss Location Award garantiert keinen Platz unter den Gewinnern. Gäste, Veranstalter und die Jury bewerten gemeinsam, und das Ergebnis ermittelt der Veranstalter. Dieser Text verspricht deshalb weder einen Sieg noch eine bestimmte Platzierung, auch nicht bei einer hohen Zahl an Stimmen.
Ob eine einzelne Bewertung echt ist, kann dieser Text nicht beurteilen, und die Angaben beschreiben kein Prüfverfahren gegen gefälschte Stimmen. Das heißt nicht, dass es keines gibt; es heißt, dass Sie die Frage dem Veranstalter stellen müssen, bevor Sie sich auf das Ergebnis verlassen.
Ein gutes Ergebnis in einer Ausgabe sagt nichts über die nächste, weil die Angaben nur zwei aufeinanderfolgende Ausgaben belegen und keine Entwicklung über mehrere Jahre, und wer aus einem Sieg eine Prognose ableitet, überschätzt, was die Angaben hergeben.
Die Termine einer Ausgabe kann diese Seite nicht zusichern, denn der Veranstalter legt sie für jede Ausgabe fest und kann sie ändern. Wer abstimmen will, liest die aktuelle Ankündigung, nicht eine ältere Fassung oder einen Bericht über frühere Termine.
Die Angaben dieser Seite wurden am 16. Oktober 2026 geprüft und überprüft, gestützt auf die Quellen: die Angaben von Congress Interlaken, die Berichte von enter technikwelt und die Meldung des SwissTech Convention Center. Eine neuere Ausschreibung des Veranstalters kann den Stand verändern.
Fast jeder deutsche Wettbewerb verbietet in den Teilnahmebedingungen gekaufte, künstlich erzeugte und automatisierte Stimmen. Veranstalter können solche Stimmen für ungültig erklären, Teilnehmer ausschließen und bereits zugesprochene Gewinne aberkennen. Ein offener Aufruf an das eigene Publikum, regulär abzustimmen, ist dagegen bei den meisten Organisatoren ausdrücklich erlaubt. Lesen Sie die Bedingungen, bevor Sie handeln.
Abstimmungssysteme prüfen Doppelabstimmungen über Konten, E-Mail-Adressen, Geräte und IP-Adressen. Wer sein Publikum offen zum Abstimmen aufruft, erzeugt genau das Muster, das diese Systeme erwarten: echte Konten, verschiedene Geräte, Stimmen verteilt über den Zeitraum. Massenhafte Stimmen aus einer Quelle fallen dagegen auf und werden häufig gar nicht erst gewertet.
Bei Wahlen und Abstimmungen in einer Volksvertretung ist der Kauf oder Verkauf einer Stimme strafbar. Solche Abstimmungen lehnen wir grundsätzlich ab. Bei privaten Gewinnspielen, Leserwahlen und Publikumspreisen entscheidet der Veranstalter über die Regeln; er muss die Teilnahmebedingungen klar und eindeutig angeben und kann Verstöße sanktionieren.
Wir verkaufen nichts und garantieren daher kein Ergebnis. Diese Seite dokumentiert, wie Abstimmungen funktionieren. Kein Anbieter kann verhindern, dass ein Veranstalter Stimmen verwirft oder einen Teilnehmer disqualifiziert. Wenn ein Wettbewerb gekaufte Stimmen ausschließt, ist die Teilnahme verloren, und dagegen gibt es keinen Schutz.
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Fragen
Eventlokale organisiert und betreibt den Swiss Location Award, wie Congress Interlaken auf seiner Seite zum Award festhält. Die Ausschreibung des Veranstalters bleibt die maßgebliche Grundlage für Teilnahme und Abstimmung.
Veranstalter, Besucher und eine unabhängige Expertenjury geben die Bewertungen ab, nach den Angaben von Congress Interlaken und enter technikwelt. Eine Pflicht zur Registrierung nennen die Angaben nicht, deshalb prüfen Sie die Bedingungen vor der ersten Stimme.
Den Zeitraum legt der Veranstalter für jede Ausgabe fest, und hier ist kein Zeitraum angegeben. Ein Termin aus einer früheren Ausgabe gilt nicht automatisch für die nächste.
Die Zählregel und die Gewichtung der drei Gruppen beschreiben die Angaben nicht. Bekannt ist nur, dass Veranstalter, Gäste und eine unabhängige Jury gemeinsam über das Ergebnis entscheiden.
Die Einreichungsregeln stehen in der Ausschreibung des Veranstalters, und dort sollten Sie Unterlagen und Stichtage prüfen. Teilnahmevoraussetzungen prüfen Sie in derselben Lektüre, bevor Sie etwas hochladen oder abschicken.
Der Swiss Location Award beschreibt kein Prüfverfahren gegen gefälschte Stimmen. Ob und wie der Veranstalter eine verdächtige Stimme aus der Wertung nimmt, entscheidet er selbst, und dazu fragen Sie ihn am besten schriftlich.
Ja. Die Angaben nennen Ausgaben aus den Jahren 2024 und 2025, also zwei aufeinanderfolgende Jahre. Mehr Ausgaben oder eine Entwicklung über längere Zeit sind damit nicht belegt.
Hotels, Restaurants und Eventlocations sind die Bereiche, für die der Award Stimmen sammelt. Andere Betriebsarten nennen die Angaben nicht, und Sie sollten die Ausschreibung auf den eigenen Betrieb prüfen.
Wie zählt Ihr Wettbewerb?
Nennen Sie uns den Wettbewerb und Ihre Frage: Wir prüfen, was seine Teilnahmebedingungen zur Zählung sagen, und antworten per E-Mail. Lassen die Regeln keinen Spielraum, schreiben wir auch das offen, mit dem Satz aus den Bedingungen, auf den es ankommt.
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